„Keine Schnellschüsse“

Nachdem ein Angeklagter in Dachau auf einen Richter und Staatsanwalt geschossen hat, versucht Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) die hitzige Diskussion um schärfere Sicherheitsmaßnahmen in deutschen Gerichten zu beruhigen. Sie fordert von Richtern und Staatsanwälten: „Keine Schnellschüsse.“ Selbstverständlich würden die Staatsdiener ab sofort mit Schusswaffen und Handgranaten ausgestattet. Auf Angeklagte sollten sie aber nur im Ernstfall schießen. Sogenannte Soft-Waffen wie Butterfly-Messer und Baseballschläger dürften wegen der verschärften Gefahrenlage dagegen schon bei Ordnungsverstößen eingesetzt werden – beispielsweise bei frechen Zwischenrufen oder unsachgemäßer Kleidung von Angeklagten.

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